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W i l l k o m m e n !

 

Sonja & Dimitrios GorlasSonja & Dimitrios Gorlas

Naturheilpraxis Gorlas

Heilpraktiker Dimitrios Gorlas

Heilpraktikerin Sonja Gorlas

 

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Nahrungsmittel, Genussmittel, Heilmittel

"Du stinkst nach Knoblauch !"

Veröffentlicht am 18.07.2014

 

Hier lest Ihr GUTE GRÜNDE, dieses vernichtende Urteil mit einem guten Gewissen an Euch abprallen zu lassen.

 

 

Natürlich war in unseren Speisen am „Tag der offenen Tür“ Knoblauch enthalten. Der ist nämlich gesund, schmecken tut`s vielen Leuten auch, und griechisches Essen wäre ohne Knoblauch kein richtiges griechisches Essen.

 

Der Knoblauch heißt auch „Stinkerzwiebel“. Oder „Knofel“.  Und ist ein vielseitiges Heilmittel, das schon in der altindischen und -chinesischen Medizin hoch geschätzt wurde. (Und wird) ....Lest weiter:

 

Angeblich wurde der Hauptwirkstoff des Knoblauch „Allicin“ – eine ölige Substanz – erst im Jahre 1944 von Wissenschaftlern erkannt. Genau dieser Stoff weist den charakteristischen Geruch auf und hat eine bakterienhemmende Wirkung.

 

Verdauung:

Bringt man die ölige Substanz auf die Schleimhaut auf, kommt es zur Rötung und vermehrten Sekretabsonderung, besonders bei Schleimhäuten des Magen-Darm-Kanals.

Isst man den Knoblauch also, kommt es zu einer vermehrten Sekretion der Verdauungsdrüsen und eine vermehrte Gallenabsonderung. Er fördert also die Verdauung.

(Anwendung bei: Magen-und Darmverstimmungen mit Durchfall und Verstopfung, Blähungen, Appetitlosigkeit, Leber- und Gallenleiden und noch weitere)

 

Darm:

Knoblauch hat einen Einfluss auf das Darmmilieu – er tötet krankmachende Darmbakterien / Keime / Pilze, während er die „normale, gesunde“ Darmflora fördert.

Seine Wirkstoffe sprechen z.B. gegenüber dem Candida-Pilz an und bekämpfen diesen.

 

Stoffwechsel:

Knoblauch senkt die Blutfette (Cholesterin und Triglyceride), senkt das Thromboserisiko, vermindert Gefäßverengung.

 

Knoblauch und Krebs:

Man konnte (u.a. bei Tierversuchen) unter Knoblauchbehandlung eine deutliche Wachstumshemmung von Krebszellen beobachten.  – laut Schneider.

„Stimulierung der Apoptose („Selbstzerstörungsmechanismus“) im Zellmodell – d.h. hypothetische Möglichkeit der Rückbildung einer krankhaften Gewebeatrophie – laut Leitfaden Phytotherapie.

(Bei der schulmedizinischen Krebsbehandlung sollte auch der Aspekt der Ernährung eine Rolle spielen. Es gibt inzwischen viel und ausführliche Literatur von Wissenschaftlern und Ärzten darüber, welche Nahrungsmittel eine hemmende Wirkung auf Krebszellen haben. Die Ernährung ist nur EIN Teil der Therapie, und ersetzt keinesfalls eine ärztlich vorgeschlagene Maßnahme.)

 

Haut / Lunge:

Die Wirkstoffe des  Knoblauchs werden auch über Haut (Poren) und Lunge (Atmung / Mundgeruch) ausgeschieden. Das ist wichtig und durchaus positiv – denn so entfalten sich die Wirkstoffe auch in den Luftwegen ! Und zwar als krampflösend, sekretionssteigernd und desinfizierend.  (Bsp. unterstützend bei Erkältungskrankheiten, Husten)

 

Blutdruck / Gefäße / Blut:

Der Blutdruck wird gesenkt (Erweiterung der Gefäße – vasodilitativ), der Puls wird langsamer und ruhiger, die Herzkranzgefäße erweitern sich – so dass der Herzmuskel besser ernährt werden kann und gekräftigt wird.

Auch auf die Venen soll sich der Knoblauch auswirken (nach Madaus)

( Anwendung Bsp. bei Bluthochdruck, Arteriosklerose – auch zur Vorbeugung)

 

Auf die Blutgerinnung hat der Knoblauch auch eine Wirkung – und zwar vermindert er das Zusammenballen der Blutplättchen (Hemmung der Thrombozytenaggregation) und somit wird die Blutgerinnungszeit verlängert.

 

Steigerung der Widerstandskraft:

Bei Infektionen, nach Erkrankungen/Erkältungen. Der Knoblauch wirkt antibakteriell.

 Im Tierversuch hat man die Verbesserung der Lymphozytenvermehrung (bestimmte Gruppe von Weißen Blutkörperchen) festgestellt.

 Studie: lt.  einer Englischen Studie soll es bei der täglichen Einnahme von  1 Knoblauchkapsel über einen Zeitraum von 4 Monaten zu weniger Erkältungskrankheiten gekommen sein, als im Vergleich zur Placebogruppe (24:65) (Leitf. Phytotherapie)

 

 Faden- und Spulwürmer:

 Angeblich war (ist) es in der Volksheilkunde (früher) verbreitet gewesen, durch Knoblauchklistiere (Knoblauch-Einläufe in den Darm) Wurmbefall zu behandeln.

 

 Ungute Menschen:

 Auch auf Ungute Menschen hat der Knoblauchgeruch eine Auswirkung – die bleiben nämlich fern. (Vampire?)

 Jemand, der Dich wirklich liebt oder gerne hat – der kommt trotz des gesunden Geruchs näher – oder isst aus Solidarität ebenso etwas Zaziki mit Dir mit.

 

 Nebenwirkungen:

 Selten Magen-Darm-Beschwerden, allergische Reaktionen, Veränderung des Atem- und Hautgeruchs.

 

Kunden / Klienten / erstes Date / Schwangere:

 Leider kann man diesen den Knoblauchgeruch nicht immer zumuten – Außer, sie sind zum Mit -Essen eingeladen.

 

 

Anwendung nach Dr.med. E. Schneider:  Täglich ½ bis 1 Zehe kleinschneiden, auf ein Brot / oder in den Salat geben, und genießen.

 

Anwendung nach dem Leitfaden Phytotherapie: Mittlere Tagesdosis 4g frische Knoblauchzwiebel. Oder eine Tagesdosierung von 900 mg schonend getrocknetem Knoblauchpulver mit konstanten Mindestgehalten von Alliin bzw. Allicin.

 

In den bedeutensten Klinischen Studien wurde meist gefriergetrocknetes Knoblauchpulver eingesetzt.

Wir hoffen, Ihr könnt Euer knoblauchhaltiges Mahl während der Mittagspause doppelt genießen und den Kollegen hinterher schlagkräftig mit diesen guten Argumenten antworten.

 

 Text & Bild: Sonja Hinnen

 

Quellen: Dr. med. E. Schneider, Nutze die heilkräftigen Pflanzen, Saatkorn-Verlag, Hamburg / Leitfaden Phytotherapie, 4. Auflage, Elsevier Verlag