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Sonja & Dimitrios GorlasSonja & Dimitrios Gorlas

Naturheilpraxis Gorlas

Heilpraktiker Dimitrios Gorlas

Heilpraktikerin Sonja Gorlas

 

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Montag - Freitag     15.00 - 18.00 Uhr

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Nahrungsmittel, Genussmittel, Heilmittel

Die Schröpftherapie

Veröffentlicht am 26.07.2015

Das Schröpfen dient der Entlastung des Körpers. Es zählt daher auch zu den ab- und ausleitenden Verfahren in der Naturheilkunde. Es wird zur Behandlung von orthopädischen Leiden, zum Beispiel Rückenschmerzen, bei rheumatischen Beschwerden und Verhärtungen der Muskulatur eingesetzt.

 

Aufgrund der „viszerokutanen Reflexbögen“ können Stauungszustände auf der Haut ertastet werden, die einen Rückschluss auf das Organ im Körperinneren ermöglichen. „Viszeral“ bedeutet die Eingeweide betreffend. „Kutis“ ist die Bezeichnung für die Haut. Die Nerven des inneren Organs ziehen zu dem selben Rückenmarkssegment, wie auch die Fasern des entsprechenden Hautareals. Diese Hautareale werden auch als „Headsche Zonen“ bezeichnet.

Stauungen lösen

Behandelt man also die Körperoberfläche, so kann durch den umgekehrten „kutiviszeralen Reflex“ Einfluss vom entsprechende Areal der Haut/Unterhaut auf das Organ genommen werden. 

Somit können  Beschwerden wie Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden, wie sie zum Beispiel durch Gallenstauungen in der Leber entstehen, Menstruationsbeschwerden, Blutdruckbeschwerden oder Atemwegserkrankungen therapiert werden.

 

Vakuum bringt Wirkung

 Das Schröpfen wird je nach Diagnosestellung „blutig“ oder „trocken“ durchgeführt. Beim Schröpfen wird durch Saugpumpen oder durch Erzeugen eines Vakuums mit Hilfe einer Flamme ein Unterdruck im Glas erzeugt. Das Glas wird daraufhin auf die Haut des Patienten gesetzt und durch den Unterdruck wird das Gewebe in das Glas gezogen. Beim blutigen Schröpfen wird zuvor die Haut leicht angeritzt, damit gestaute Lymphe und Blut aus dem Gewebe ausgeleitet werden können.

 

Die Methode des Schröpfens ist eine der ältesten, schriftlich belegten Behandlungsmethoden. Das erste historisch gut belegbare Zeugnis ärztlicher Schröpftätigkeit stammt von Arztsiegeln aus der Zeit 3300 v. Chr., die in Mesopotamien angefertigt wurden. Das Schröpfen war nachweisbar im alten China, in Griechenland, Ägypten, Afrika, Indien und in germanischen Ländern verbreitet. Diese Methode wurde vor allem vom Wiener Arzt und Professor Bernhard Aschner (1889-1960) als fast vergessenes Heilverfahren wieder in der Naturheilkunde unter Ärzten und Heilpraktikern verbreitet und zählt daher neben anderen ab- und ausleitenden Therapien zu den Aschnerverfahren.

 

Sonja Gorlas bei einer SchröpfbehandlungSonja Gorlas bei einer Schröpfbehandlung